Van der Klundert, ein Kunde des offiziellen Beveltools-Händlers Metaaltechniek, ist ein Stahlbauunternehmen, das in der Blechverarbeitung und im Bauwesen tätig ist. Sie arbeiten für anspruchsvolle Branchen wie Offshore-Plattformen, Bohrinseln, Brückenbau und Umspannwerke. In Umgebungen wie diesen sind die Anforderungen an die Beschichtung streng und die Folgen einer schlechten Kantenvorbereitung sind schwerwiegend.
Van der Klundert rundet Schnittkanten an Blechen, Trägern und Profilen ab, meist mit einem R2-Radius. Gelegentlich werden auch Schweißkanten an dünneren Blechen mit einem 30-Grad-Schneider vorbereitet. Für beide Anwendungen wird der Bevel Mate® EBA verwendet. Die R2-Anforderung ergibt sich aus den Farbspezifikationen, die bei Offshore- und Brückenbauprojekten verwendet werden. Diese Spezifikationen arbeiten mit einer Skala von P1 bis P3, wobei P3 die strengste Stufe ist. Bei P3 müssen die Kanten ordnungsgemäß auf R2 abgerundet werden. Das klingt einfach, aber um ein echtes R2 zu erreichen, muss eine beträchtliche Menge an Material entfernt werden. Etwa 1,5 mm werden manchmal akzeptiert, aber das ist das absolute Minimum. Wenn ein Kunde oder Prüfer R2 fordert, muss die Kante sichtbar und messbar abgerundet sein.
Früher wurde die Kantenverrundung mit Fächerscheiben und Schleifwerkzeugen durchgeführt. Das Ergebnis war uneinheitlich, und dieselbe Kante musste oft mehrfach bearbeitet werden. Oft musste ein und dieselbe Kante mehrmals bearbeitet werden, wodurch neue scharfe Kanten oder unerwünschte Übergangsspuren entstehen konnten. Manchmal war danach eine zusätzliche Nachbearbeitung erforderlich. Bei großen Projekten, bei denen Hunderte von Metern und manchmal sogar Kilometer von Kanten bearbeitet werden müssen, summiert sich die Zeit schnell.
Mit den Beveltools-Werkzeugen und -Fräsern, die zum richtigen Zeitpunkt ausgetauscht werden, bleibt das Ergebnis vom ersten bis zum letzten Meter gleich. Van der Klundert bezeichnete diese Wiederholbarkeit als den entscheidenden Vorteil. Beveltools ermöglicht es ihnen, die Anforderungen der Kunden und der Beschichtung zu erfüllen, ohne dass sie die Kanten nachbearbeiten oder korrigieren müssen.


Van der Klundert arbeitet regelmäßig mit S355 und anderen höherwertigen Stählen, oft in lasergeschnittener oder plasmageschnittener Form. Durch die Hitze beim Schneiden kann sich die Schnittkante verhärten, was eine zusätzliche Belastung für den Fräser bedeutet. Um dies zu vermeiden, wird die scharfe Kante manchmal mit einer Schleifscheibe abgeschliffen, bevor Bevel Mate® verwendet wird. Diese kleine Vorbereitung hilft, den Fräser zu schützen und ein sauberes Ergebnis zu gewährleisten. Die Schmierung mit Fett oder Wachs verlängert die Lebensdauer des Fräsers, insbesondere bei anspruchsvolleren Materialien und Anwendungen.
Van der Klundert teilte mit, dass sich die Arbeit mit Beveltools im Vergleich zum Schleifen spürbar sanfter und kontrollierter anfühlt. Die Maschine erzeugt weniger Vibrationen und ermöglicht eine bequemere Arbeitshaltung, was bei der Bearbeitung langer Profile über einen ganzen Arbeitstag hinweg wichtig ist. Um effizient an längeren Profilen zu arbeiten, positioniert Van der Klundert die Profile auf Schweißtischen oder vertikal, um mehrere Seiten zu bearbeiten, ohne sie unnötig umzupositionieren.

Die Standards für die Kantenbearbeitung bei Offshore-, Brückenbau- und Verteidigungsprojekten werden sehr streng bewertet. Lackierbetriebe und Auftragnehmer müssen zunehmend langfristige Garantien bieten, was eine ordnungsgemäße Vorbereitung unerlässlich macht. Werkzeuge, die ein kontrolliertes Ergebnis liefern, sind ein Teil der Erfüllung der Spezifikation.
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